19.03.2024

NUFAM DAY 2024: Lkw-Maut – Gelungene Klimapolitik oder Steuererhöhung durch die Hintertür?

Seit dem 1. Dezember 2023 gilt für Diesel betriebene Lkw eine höhere Mautabgabe. Beim zweiten NUFAM DAY am 20. Juni diskutieren Experten von BGL, Die Güterbahnen, Öko-Institut, ZF sowie Spediteur Rainer Schmitt die Folgen.

2005 wurde die Lkw-Maut auf Bundesautobahnen eingeführt. Damit wurde ein Systemwechsel von der Steuer- hin zur Nutzerfinanzierung eingeleitet. Nach einigen Erweiterungen wurde die Maut mit dem 1. Dezember 2023 so verändert, dass der CO2-Ausstoß nun eine entscheidende Rolle spielt. Kurz gesagt: Wer mehr CO2 ausstößt, zahl mehr Maut – und umgekehrt. Die Bundesregierung will so eigenen Angaben zufolge einen Anreiz schaffen, „emissionsarme Fahrzeuge effizient einzusetzen“.

Viele Spediteure jedoch kritisierten nach Bekanntwerden der erweiterten Maut ebenjene. Verbände, die den Schienengüterverkehr stärken wollen, begrüßen die Maut dagegen. Beim zweiten NUFAM DAY diskutieren Experten diese Maut und die Frage, ob sie für gelungene Klimapolitik steht oder ob sie lediglich eine Steuererhöhung durch die Hintertür ist.

Moderiert wird die Runde von Marcus Walter. Der langjährige Fachjournalist führte bereits erfolgreich durch den ersten NUFAM DAY im vergangenen Jahr. Seine Gesprächspartner sind:

- Ein Experte oder eine Expertin vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung,
- Dr. Florian Hacker vom Öko-Institut,
- Rainer Schmitt, Spediteur sowie
- Peter Westenberger, Geschäftsführfer von „Die Güterbahnen“.

Diskutiert wird am 20 Juni in der Messe Karlsruhe. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Sie wird live übertragen – auf der NUFAM-Website sowie auf dem YouTube-Kanal der Nutzfahrzeugmesse.

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